Rechtliches zur 24-Stunden-Betreuung

100% legal

In Deutschland stehen Pflegebedürftigen und ihren Familien zwei Modelle zur Verfügung, um eine polnische Betreuungskraft legal zu beschäftigen.

1. Die Pflegekraft ist in ihrem Heimatland bei einem Arbeitgeber (unserem Kooperationspartner) angestellt.

2. Die Pflegekraft wird vom Pflegebedürftigen selbst, oder einem Angehörigen angestellt.

Beide Varianten sind legal. Die Pflegemanufaktur24 bietet Ihnen Modell 1 an, da hier Kosten und Aufwand für Sie als Auftraggeber am geringsten sind. Alle von uns vermittelten BetreuerInnen sind selbstverständlich mit dem "Entsendedokument" A1 ausgestattet und ab dem ersten Tag der Ankunft in Deutschland krankenversichert

 

 

Nicht legale Beschäftigung

Aus Osteuropa drängen viele selbständige Pflegekräfte auf den deutschen Markt, die im Rahmen der Dienstleistungs-freiheit in der EU die Möglichkeit haben, in Deutschland ihre Dienste anzubieten.


Voraussetzung:  Sie erfüllen die gesetzlich vorgegebenen Kriterien zur Selbständigkeit. Dass diese Kriterien aber kaum erfüllt werden können, hat der Gesetzgeber in einem Urteil des Münchner Amtsgerichtes unmissverständlich klargestellt. Dieses Urteil wurde später vom OLG Bamberg noch bestätigt. Es wurde festgestellt: Selbständige Pflegekräfte aus Osteuropa sind de Facto scheinselbständig!

 

Nun mag es für viele Familien der einzig rettende Anker sein, eine selbständige Betreuungskraft zu beschäftigen, da diese aufgrund fehlender sozialer Abgaben weniger kosten. Es ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass sich derjenige, der eine selbständige osteuropäische Betreuungskraft beschäftigt und nicht vollkommen sicher ist, ob diese die gesetzlichen Anforderungen erfüllt, sich in die Grenzbereiche der Legalität begibt.

 

Folgende Punkte sind u.a. für eine gesetzeskonforme Selbständigkeit in Deutschland von Bedeutung:

  • Der Selbständige darf keine Weisungen des Auftraggebers erhalten
  • Er muss ein unternehmerisches Risiko nachweisen können
  • Er muss mehrere Auftraggeber haben
  • Für sämtliche Arbeitsmaterialeien (z.B. Putzmittel) muss er selbst aufkommen
  • Er darf nicht in den betrieblichen Tagesablauf des Auftraggebers integriert werden

 

Sind diese (und weitere) Punkte nicht erfüllt, liegt eine Scheinselbständigkeit vor. Hier wird deutlich, dass eine
24-Stunden-Betreuung inklusive "Wohnen beim Auftraggeber" nicht mit den vom Gesetzgeber vorgegebenen Richtlinien zur Selbständigkeit vereinbar ist.

 

Die Konsequenzen für den Auftraggeber - also die Familie - können u.a. ein Strafverfahren wegen Sozialbetrugs und die Nachzahlung der Sozialversicherungsbeiträge sein.

 

Wir haben uns daher entschlossen, den rechtssicheren Weg zu gehen und ausschließlich Betreuungskräfte zu vermitteln, die in ihrem jeweiligen Heimatland angestellt und ordnungsgemäß versichert sind.

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